Unvergessene Herzensfelle



Am 27. Mai mussten Carina, Sebastian und Hanna Abschied nehmen von Knut, der mit Carina ein Vereinsmitglied der ersten Stunde war
und sich doch nicht immer auf die vielen Vereinsaktivitäten einlassen mochte.
Gemäß seiner Rasse, er war ein Eurasier, sah er es einfach nicht ein, immer wieder dieselben Übungen zu machen, Leckerchen hin oder her.
In jungen Jahren war er, besonders mit Rüden ein rechter Rabauke, was aber im Laufe seines Lebens einer selbstbewussten Gelassenheit wich.
Diese und sein nordischer Sturkopf trugen ihn durch sein Leben und ließen ihn Krankheiten und andere Widrigkeiten hinnehmen, ohne seine Lebensfreude zu schmälern. Das Leben ist jetzt!
Ob er sich Klara sein hündisches oder Hanna sein menschliches Ziehkind gewünscht hat, lässt sich nicht genau sagen. Brachten siedoch viel Unruhe in sein bis dahin beschauliches Leben. Aber ruhig
und souverän gestaltete er das Zusammenleben mit den beiden Neulingen und nahm sie mit seinem großen Herzen in seine Familie auf.
Bis zum Schluss behielt er seinen eigen Kopf für den ihn seine Menschen liebten und entschied nach 15 Jahren 5 Monaten und 3 Tagen, dass es für ihn nun an der Zeit sei zu gehen.

Juni 2019

 

November 2018
Am 21.September haben sich Susanne, Franjo und Balou von Senna verabschieden müssen. Es war ein ganz schwerer Schritt für sie, denn sie war über 16 Jahre Teil der Familie.
Senna war eine ganz besondere Hündin: von klein an ruhte sie in sich und meisterte alles souverän. Zu allen Menschen und Hunden war sie freundlich und freute sich von jedem gestreichelt zu werden, vor allem, wenn es ein Leckerli gab, besonders von den Postboten, zu denen sie sogar freiwillig ins Auto stieg.
Einmal musste die Familie sie bei einer Taufe mit in die Kirche nehmen, weil es zu heiß war um sie im Auto zu lassen. Erst beim Hinausgehen bemerkte die Pfarrerin, dass auch ein Hund mit in der Kirche war und meinte: „Oh, da ist ja ein Hund“, worauf die Tochter von Franjo und Susanne antwortete: „Aber das ist doch auch ein Geschöpf Gottes“. Da lächelte die Pfarrerin und meinte: „Da hast du recht“.
Leider hat Senna am Hüftknochen einen bösartigen Tumor entwickelt, der rasant innerhalb von 6 Wochen Tennisball groß geworden ist und Lungenmetastasen gesetzt hat. Schließlich konnte sie nicht mehr laufen und war auf immer höhere Dosen Schmerzmittel angewiesen.
Balou und die Familie vermissen sie sehr, sind aber dankbar für die lange schöne Zeitmit ihr!

November 2018


  Am 20. Mai musste Jenny sich von ihrer Luna verabschieden. Im Alter von 
  8 Monaten kam Luna vor 11 Jahren zu Jenny. Obwohl sich herausstellte,
  dass Luna krank war, hielt Jenny ihr die Treue und arbeitete mit ihr in der
  Rettungshundeausbildung. Dadurch entwickelte Luna sich zu einer selbst-
  bewussten Hündin, die genau wusste, was sie wollte. So jammerte sie
  lauthals, wenn sie nicht alleine auf ihrem Platz warten wollte und zeigte
  allen, die sie kannte und mochte ihre Zuneigung, indem sie ungefragt und
  vehement auf den Schoß der jeweiligen Person kletterte. Ihrem Ziehsohn
  Findus zeigte sie das Leben und unterstütze Jenny bei dessen Ausbildung. Im Alter ließ sie es ruhiger angehen, freute sich aber bis zum Schluss ihres Lebens.

Mai 2016



 
Am 19. März musste Christine ihre Jascha nach kurzer
  Krankheit gehen lassen. Jascha war eine ruhige und
  zurückhaltende Hündin, die wenn es nötig war, aber auch
  sehr viel Präsenz hatte. Sie wurde in Bulgarien von einer
  Straßenhündin geboren. Ängste und Unsicherheiten
  meisterte sie aber gemeinsam mit Christine. So erlebten
  die beiden 14 gemeinsame gute Jahre. Während der
  Höhen und Tiefen, die das Leben mit sich bringt, war
  Jascha stets ein stabiler Faktor in Christines Leben.
Sicher wird die Nachbarschaft ihr Geheul vermissen, das sie immer anstimmte, wenn dienstags um 18:00 Uhr die Feuersirene losgeht.
Trost bietet die Gewissheit, dass sie ein schönes Leben hatte und sie jetzt gemeinsam mit ihrem Freund Dóni und ihrem kleinen Kumpel Lucas zusammen ist.

März 2016


 
Am Tag der Wintersonnenwende musste Ute „ihren Dóni“ nach 15
  gemeinsamen Jahren gehen lassen.
  In jungen Jahren begleitete er sie zuverlässig und nervenstark auf
  vielen Rettungshundeeinsätzen, unterstützte sie in ihrem Beruf in
  der Schule und  behielt zum Glück immer seinen eigenen Kopf.
  In seinen älteren Jahren lehrte er sie, dass Lebensfreude
  unabhängig von Alter und Gebrechen ist und wie viel Wertvolles man
  findet, wenn man jeden Tag im Hier und Jetzt lebt.
 In dem Glauben, dass er jetzt in dem Land ist, in dem jede Bewegung schmerzfrei ist, in dem er fressen kann, was er will, in dem es nie wärmer als 15 Grad wird und wo es eine endlose Zahl an Seen und Flüssen gibt, sind wir zwar traurig, aber auch unendlich dankbar für diese vielen gemeinsamen Jahre.

Dezember 2015


  Als Gott sah, dass der Weg zu lang war
  und der Hü
gel zu steil
  und das Atmen zu schwer wurde,
  legte er seinen Arm um Dich
  und sprach: "Ko
mm heim!"

  Schweren Herzens musste Stefan von Hella Abschied nehmen
  und sie über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

  Oktober 2014